Unternehmen / Ausland

Revolution im Kaffeegeschäft

Single-Origin, Frappuccino, Cold Brew – Nestlé, Starbucks und nun auch Coca-Cola steigern Wachstum und Marge durch Diversifizierung.

Coca-Cola will im wachsenden Kaffeemarkt mitmischen und wird zum direkten Konkurrenten von Nestlé und Starbucks. Vergangene Woche wurde bekannt, dass der Getränkehersteller für 3,9 Mrd. £ Costa Coffee übernimmt. Dazu gehören die fast 4000 Filialen der britischen Kaffeehauskette sowie die Markenrechte. Heisse Getränke ist eines der wenigen Segmente, in dem der US-Konzern nicht vertreten war (vgl. Text unten).

«Die Übernahme ist eine Reaktion auf die Vorgänge am Getränkemarkt im Allgemeinen und beim Kaffee im Speziellen», glaubt Michael Schaefer vom Marktbeobachter Euromonitor. Sie ist nur die jüngste in einer Reihe von Transaktionen, die das globale Kaffeegeschäft revolutionieren: Die Grenze zwischen Kaffee für den Heimverbrauch und neuen Verkaufsformen wie Coffee Shops verschwimme zunehmend. Die Kunden lassen sich nicht mehr einer bestimmten Gruppe zuteilen.

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