Unternehmen / Konsum

Wo Richemonts Probleme liegen

Analyse | Der Genfer Luxuskonzern konnte zwischen April und Juni den Umsatz weiter steigern. Allerdings laufen nicht alle Bereiche gleich gut.

Auf den ersten Blick lassen sich die Umsatzzahlen von Richemont für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 sehen. Sie haben gegenüber dem Vorjahresquartal 9% auf 3,7 Mrd. € zugelegt. Allerdings ist dieses Ergebnis von einer Reihe von Sondereffekten geprägt. Getrieben wurde das Wachstum von den Online-Plattformen Yoox Net-a-Porter (YNAP) und Watchfinder, wobei sie im Vorjahr erst im Laufe des ersten Semesters ergebnisrelevant wurden.

Vergleicht man die Resultate des fortgeführten Geschäfts, ist das Bild deutlich ernüchternder. Unter dem Strich verbleibt ein um Wechselkursveränderungen bereinigtes Wachstum von 3%, das ausschliesslich von der Schmuckwarensparte, namentlich von Cartier, getragen wird.

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