Unternehmen / Konsum

Richemont steht der Absturz noch bevor

Der Luxusgüterkonzern berichtet am Freitag über das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr. Im Zentrum werden aber nicht die Zahlen stehen.

Zufälligerweise ist das Timing des Geschäftsjahres von Richemont beinahe perfekt. Die Periode endet jeweils Ende März, was für das abgelaufene Geschäftsjahr bedeutet, dass die Folgen der Coronapandemie nur teilweise spürbar sind. Zwar werden die Massnahmen von Februar in China, dem wichtigen Absatzmarkt für Schweizer Uhren- und Schmuckhersteller, sowie die Restriktionen in Europa, die im Laufe des März in Kraft getreten sind, die Zahlen belasten.

Den eigentlichen Absturz in Umsatz und Gewinn wird Richemont aber erst in den Monaten April und Mai erfahren, als Europa fast ausnahmslos wirtschaftlich lahmgelegt wurde. Diese Auswirkungen werden erst Mitte Juli offengelegt, wenn Richemont das Trading Update zur Periode von April bis Juni publiziert. Allerdings ist bereits heute klar, dass der Umsatz einbrechen wird. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?