Es war ein ungewöhnlich emsiges Treiben, das in den vergangenen Monaten in der Richemont-Zentrale im Genfer Vorort Bellevue herrschte. Gleich bei mehreren Uhrenmarken wurde das Management verjüngt, zusätzlich verstärkte sich der Luxusgüterkonzern mit zwei E-Commerce-Plattformen.

Der auf Mode fokussierte italienische Online-Retailer Yoox Net-a-Porter ist bereits vollständig übernommen worden, der Kauf der britischen Gebrauchtuhrenplattform Watchfinder sollte noch in diesem Sommer abgeschlossen werden.

Ein solcher Aktivismus ist ungewöhnlich für ein Unternehmen aus einer Branche, die sich auf ihre Historie und die langfristige Ausrichtung beruft. Es zeigt aber auch, dass gerade der Luxusbereich dem digitalen Wandel unterworfen ist und sich für die erfolgreiche langfristige Zukunft neu aufstellen muss.

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