Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Immobilienmarkt Schweiz
Märkte / Immobilien

Richtungssuche am Schweizer Immobilienmarkt

Die Preisdynamik am Schweizer Immobilienmarkt hat sich vor dem SNB-Entscheid abgeschwächt. Die Verschärfung der Negativzinsen könnte eine weitere Abkühlung bremsen.

Eine zehnjährige Festhypothek zu ­einem Zins von unter 1% abschliessen: Diese einmalige Chance eröffnete der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wenigen glücklichen Immobilienkäufern Ende Januar. Nach den Turbulenzen zum Jahresauftakt ist wieder etwas Ruhe eingekehrt am Schweizer Immobilienmarkt. Trotzdem haben die Aufhebung des Euromindestkurses und die Verschärfung der Negativzinsen bleibende Folgen.

Die Massnahmen der SNB wirken sich über verschiedene Kanäle auf den Häusermarkt aus. Einerseits sind Investitionen in Renditeliegenschaften seither erheblich attraktiver geworden. «Die Zuflüsse in Immobilienfonds sind deutlich gestiegen», sagt Fredy Hasenmaile, Immobilienexperte von Credit Suisse, «es ist ein Fingerzeig dafür, dass im laufenden Jahr viel Kapital in diesen Markt fliessen dürfte», sagt er.

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Leser-Kommentare

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Josef Büchler 25.03.2015 - 11:42
Ein „Softlanding“ der CH-Immobilienwerte ist möglich, wenn: • Die Zinsen gemächlich über mehrere Jahre nur minimal steigen (tun sie nicht) • Die Schweizer und insbesondere die Südeuropäische Wirtschaften im selben Zeitrahmen ein stetiges Wachstum ausweisen können (tun sie nicht) • Keine Krisen zu bekämpfen sind (an Krisen fehlt es nicht) • Keine extreme Inflationen zu bekämpfen sind (dieser Tatbestand ist… Weiterlesen »