Unternehmen / Ausland

Verständnis für Radikalkur

Der ThyssenKrupp-Konzern nimmt eine Wertberichtigung von 3,6 Mrd. € vor. Hauptursache sind Abschreiber auf neuen Stahlwerken in den USA und in Brasilien.

Der deutsche Traditionskonzern ThyssenKrupp hat die wohl tiefste Krise in seiner Geschichte zu bewältigen. Aus der Sicht von Konzernchef Heinrich Hiesinger liegt «ein sehr schwieriges» Geschäftsjahr 2011/12 hinter dem Unternehmen. Er unterstreicht besonders die «dramatische wirtschaftliche Fehl­entwicklung» der amerikanischen Stahlaktivitäten (Steel Americas), die eine «enorme Belastung für den Konzern» darstellten. In diesem Zusammenhang nimmt ThyssenKrupp nun eine Wertberichtigung von 3,6 Mrd. € vor, die entscheidend dazu beiträgt, dass der Konzern für das Gesamtjahr einen Verlust von 5,04 Mrd. € ausweist, nach einem Fehlbetrag von 1,8 Mrd. € im Vorjahr. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.