Unternehmen / Industrie

Rieter spürt auch strukturellen Druck

Analyse | Verlust im ersten Halbjahr höher als bisher erwartet. Kein Wachstumsmarkt mehr.

Rieters Gewinnwarnung vom Freitag kam nicht mehr ganz überraschend: Am 20. Mai haben bereits die Analysten der Zürcher Kantonalbank die Schätzung für den Verlust des laufenden Jahres von 2.21 auf 8.31 Fr. pro Aktie erhöht (was 38 Mio. Fr. entspricht), nach einem Gespräch mit dem Rieter-Management. Am vergangenen Mittwoch doppelte der Broker Baader Helvea nach und reduzierte seinerseits die Verlustschätzung von 1.77 auf 10.30 Fr.  (47 Mio. Fr.). Beide Banken argumentierten mit dem durch Covid-19 verschlechterten Umfeld. Spinnereien hätten während der Coronapandemie ihre Produktion eingestellt und Rieter habe wegen der Reiseeinschränkungen kaum mehr neue Aufträge hereinholen können.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare