Unternehmen / Industrie

Es gibt Gründe für Zuversicht bei Rieter

Analyse | Ein deutlicher Umsatzrückgang führt zu einem kleinen Verlust im Halbjahr. Finanziell und technologisch ist der Spinnmaschinenhersteller aber gut aufgestellt.

Der Kurs der Aktien Rieter hat in den letzten Wochen deutlich verloren. Darin kam die Befürchtung zum Ausdruck, dass das Halbjahresergebnis schlecht ausfallen würde. Und das hat sich nun bewahrheitet. Rieter meldet einen 19% niedrigeren Umsatz von 416 Mio. Fr., Betriebsgewinn und Gewinn sind in rotes Terrain gefallen (–1,2 resp. –3,8 Mio. Fr.), der Bestellungseingang – ohne den im Juni kommunizierten Grossauftrag aus Ägypten über 180 Mio. Fr. – sank 26% auf 278 Mio. Fr.

Allerdings war das schlechte Resultat des Spinnmaschinenherstellers bis zu einem gewissen Grad absehbar. Rieter selbst hatte im März vor einem deutlichen Ergebnisrückgang gewarnt. Und eine Verbesserung ist auch jetzt noch nicht abzusehen. Rieter rechnet nicht mit einer spürbaren Belebung der Nachfrage im zweiten Halbjahr. Entsprechend gilt die Prognose eines deutlich rückläufigen Ergebnisses weiterhin. Ob es am Ende noch zu einem kleinen Gewinn (vor Sonderertrag) reiche, wie es das Budget vorsehe, sei allerdings unsicher, erklärte Rieter-CEO Norbert Klapper.

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