Unternehmen / Industrie

Rieter erleidet weiteren Bestellungsrückgang

Analyse | Überkapazitäten und der Handelskonflikt belasten Investitionstätigkeit der Kunden. Doch könnte der Talboden nun erreicht sein.

Je länger der Abschwung bei Rieter anhält, desto reizvoller werden die Aktien des Spinnmaschinenherstellers. Denn die Nachfrage nach Spinnmaschinen ist zyklisch, das heisst: Mal boomt das Geschäft, mal darbt es. Diese Zyklen spiegeln sich auch im Aktienkurs.

Kaufen sollte man die Titel folglich dann, wenn es dem Unternehmen nicht gut geht, verkaufen, wenn das Geschäft brummt.

Maschinenaufträge gedrittelt

Nun brummt das Geschäft bei Rieter schon länger nicht mehr, die Aufträge sinken seit über einem Jahr. Im dritten Quartal noch etwas ausgeprägter. Es konnten bloss Bestellungen über 146 Mio. Fr. hereingeholt werden, 39% weniger als in der Vorjahresperiode. Auf eigentliche Spinnmaschinen entfallen etwa 60 Mio. Fr., was noch etwa dem Betrag entspricht, der in guten Zeiten pro Monat als Aufträge eingeschrieben werden konnte.

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