Unternehmen / Ausland

Risikoreiche Chancen in Onlinehandelsaktien

Am deutschen Aktienmarkt tummeln sich dynamische Onlinehändler. Die Bewertungen sind stattlich, auch dank Übernahmefantasie.

Onlinehandel ist nicht mehr wegzudenken. Die Coronapandemie hat dem Megatrend «Einkaufen im Netz» rund um den Globus einen gehörigen Schub verliehen. In der Schweiz beispielsweise ist der Onlinehandel gemäss Statista 2020 zum Vorjahr um 30% gewachsen. Branchenexperten rechnen für das laufende und die kommenden Jahre mit prozentual klar zweistelligen Wachstumsraten.

Eine Studie von Ibi Research belegt, dass wegen des Lockdown über alle Alters- und Käufergruppen hinweg mehr online eingekauft wird. In einer Umfrage von Swiss Retail sagen zwei Drittel der Befragten, auch in der Zeit nach der Pandemie mehr online einkaufen zu wollen als vor der Pandemie.

Hohe Ansprüche an das Wachstum

Am Schweizer Aktienmarkt sind die Möglichkeiten begrenzt auf den Medikamentenhändler Zur Rose. Wer ausserhalb der Schweiz auf die Suche geht, wird am deutschen Aktienmarkt fündig. Dort macht neben Primus Zalando eine Handvoll Händler von Kleidung, Accessoires, Möbeln, Heimtierbedarf oder Autos auf sich aufmerksam (vgl. Tabelle).

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