Unternehmen / Finanz

Robo Advisors fristen ein Nischendasein

Die Anbieter digitaler Vermögensverwaltung stehen hinter den erhofften Wachstumszahlen.

Die Revolution ist gescheitert. Robo Advisory, die Technolgie, die das Vermögensverwaltungsgeschäft umkrempeln sollte, etabliert sich nicht. Dabei waren die Hoffnungen riesig: Keine zwei Jahre ist es her, dass Swissquote-CEO Marc Bürki erklärte, die Onlinebank wolle Ende 2020 rund 1 Mrd. Fr. Vermögen via Robo Advisor verwalten. Das Volumen lag damals bei 170 Mio. Fr. Heute sind es 226 Mio. Die mangelnde Nachfrage hat den Roboter gnadenlos ausgebremst. Bürki hat das Ziel inzwischen auf 400 Mio. Fr. reduziert.

Die Probleme sind systemisch. Vergangene Woche teilte die Glarner Kantonalbank (GLKB) mit, sie werde ihr Angebot Investomat.ch einstellen. Grund: eine zu geringe Nachfrage. Auch das Fintech-Unternehmen True Wealth, das 2014 mit einer Robo-Advisor-Plattform an den Start ging, braucht einen langen Atem. Zwar hat es die verwalteten Vermögen allein in den letzten zwei Jahren auf 200 Mio. Fr. verdoppelt. Von einer lukrativen Grösse ist es aber noch ein gutes Stück entfernt.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare