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Roches Actemra hilft Coronapatienten

In einer Studie konnte der Entzündungshemmer des Pharmakonzerns bei einigen Patienten künstliche Beatmung und Tod verhindern.

(AWP) Roche (ROG 297.25 -0.64%) zeigt Engagement im Kampf gegen das Coronavirus. Der Konzern teilte am Morgen mit, in der Phase-III-Studie EMPACTA mit dem Mittel Actemra/RoActemra die angestrebte Wirkung bei Patienten mit Covid-19-bedingter Lungenentzündung erreicht zu haben. Zudem werde das Unternehmen einen Antikörpertest lancieren, mit dem Personen identifiziert werden können, die dem Coronavirus ausgesetzt waren, und selbst bereits Antikörper entwickelt haben.

Das bereits zugelassene Roche-Mittel Actemra/RoActemra (Tocilizumab) hat sich in einer Phase-III-Studie als wirksam in der Behandlung von Patienten erwiesen, die an einer Corona-bedingten Lungenentzündung leiden. Die Patienten, die Actemra/RoActemra plus Standardbehandlung erhielten, hatten im Vergleich zu Patienten, die Placebo plus Standardbehandlung erhielten, eine um 44% geringere Wahrscheinlichkeit, mechanisch beatmet zu werden oder zu sterben.

Der angekündigte Antirkörpertest könne eine wichtige Rolle bei der Charakterisierung einer impfstoffinduzierten Immunreaktion spielen, teilte Roche am Freitag mit. Immerhin ziele die Mehrzahl der derzeitigen Impfstoffkandidaten darauf ab, eine Antikörperreaktion gegen das Spike-Protein zu induzieren.

Der Test werde in Ländern eingeführt, die eine CE-Kennzeichnung akzeptieren. Bei der US-Gesundheitsbehörde FDA habe man eine Notfallzulassung (EUA) beantragt.

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