Unternehmen / Gesundheit

Roche-CEO: «Und dann braucht’s ein bissl Glück»

Severin Schwan, CEO von Roche, sieht den Konzern unabhängig von Corona sehr gut positioniert. Nach 2022 könnte der Umsatz schubartig steigen.

Arno Schmocker und Rupen Boyadjian

Er ist in seinem dreizehnten Jahr als CEO und zeigt keinerlei Abnutzungserscheinungen: Severin Schwan lässt immer noch viel Engagement durchblicken, wenn er über die Produktpipeline von Roche, Coronatests und den Bedarf spricht, das Gesundheitssystem zu digitalisieren.

Herr Schwan, Roche hat die Jahres­prognose nicht gesenkt, aber auch nicht ­erhöht wie in den Vorjahren. Ist das Vorsicht oder Understatement?
Auch unser Geschäft ist von der Coronapandemie negativ betroffen. Wir halten aber am Ausblick eines Umsatzwachstums im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich fest. Meine Zuversicht, dass wir die Vorgabe erfüllen, hat sich indessen gefestigt, seit wir sehen, dass die Patienten zu Ärzten und Spitälern zurückkommen. Der Tiefpunkt liegt hinter uns, und wir gehen davon aus, dass das Geschäft 2020 erneut wachsen wird.

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