Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Corporate Governance
Unternehmen / Gesundheit

Roche-Chef Severin Schwan ist Europas Topverdiener

Schweizer Spitzenmanager verdienen europaweit am besten. Der Druck auf die Lohntransparenz nimmt zu.

Roche-Aktionären geht es nicht besonders gut. Seit Anfang Jahr notieren die Genussscheine des Basler Pharmariesen fast 5% im Minus, auf drei Jahre haben sie mehr als 8% ihres Werts verloren. Besser sieht es für Roche-Konzernchef Severin Schwan aus. Mit einem Gehalt von umgerechnet 12,9 Mio. € war er im vergangenen Jahr der bestbezahlte CEO Europas. Das haben die Vergütungsspezialisten von Willis Towers Watson in ihrer jüngsten Studie errechnet. Nach Schwan kommt Carlos Brito mit einer «Gesamtdirektvergütung» (Fixlohn und Bonus) von 12,8 Mio. €. Brito ist Chef der in Belgien ansässigen weltgrössten Brauerei, AB InBev. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Herbert Gantenbein 20.09.2018 - 13:31

Ja super ! Severin Schwan!! … wenn nur endlich der Börsenkurs der Aktie das Gleiche täte…. aber das sind ja zwei völlig unterschiedliche Sachen… !! Hauptsache der CEO bekommt seinen “gerechten” Teil…. wir Aktionäre sind ja nur “Beilage”… ha ha ha

Markus Fischer 21.09.2018 - 20:31
Langfristig hat ein Aktionär wenigstens mit Roche gutes Geld verdient. Ganz schlimm sind die Vergütungen im Topmanagement bei den beiden Grossbanken. Hier haben die Aktionäre das Ueberleben der CS und der UBS während der Finanzkrise durch ihre Finanzierung der diversen Kapitalerhöhungen gesichert. Der dadurch entstandene enorme Verwässerungseffekt führte zu grossen Verlusten. Die Performance beider Aktien seither ist verglichen mit dem… Weiterlesen »