Unternehmen / Gesundheit

Roche hängt Novartis ab

Roche und Novartis sind in Pharma ähnlich von der Pandemie betroffen. Roche hat Vorteile mit der Diagnostik, einer attraktiveren Pipeline und einer robusteren Bilanz.

Beide sind in einem Jubiläumsjahr. Novartis feiert das 25-jährige Bestehen, Roche hat 100 Jahre mehr auf dem Buckel. In ausgesprochener Jubelstimmung ist jedoch keiner der Pharmakonzerne. Zu sehr haben sie mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen. Im Direktvergleich schwingt Roche obenaus.

Mit den in dieser Woche publizierten Halbjahreszahlen haben beide die Markterwartung sowohl in Bezug auf den Umsatz wie den Gewinn je Aktie übertroffen. Im Pharmageschäft sind sie im zweiten Quartal auf den Wachstumspfad zurückgekehrt.

Dank Impfungen wagen es Patienten im Vergleich zum Vorjahr häufiger, sich zum Arzt oder in die weniger mit Covid-19-Fällen belasteten Spitäler zu begeben. Nicht überall herrscht aber bereits wieder Normalität. Novartis hat etwa verlauten lassen, die Zahl der Krebsdiagnosen sei immer noch unter dem Stand vor der Pandemie. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Jürg Kleinmann 26.07.2021 - 12:30
Interessant wäre eine Einschätzung, inwieweit die 32 % Beteiligung zu bewerten ist, die Novartis an Roche hält. Hierauf geht der Artikel nicht ein. Allein die Roche Beteiligung hat, anhand der o.a. Bürsenwerte, für Novartis einen Wert von ca 100 Mrd CHF. Bei einem gesamten Börsenwert von Novartis von 186 Mrd CHF scheint der Roche-Anteil im Aktienkurs von Novartis bei weitem… Weiterlesen »