Unternehmen / Gesundheit

Roche hat zu kämpfen

Der Pharma- und Diagnostikkonzern wird für das Startquartal einen Umsatzrückgang ausweisen. Die Jahresprognose dürfte aber Bestand haben.

Die Zahlen zu den ersten drei Monaten von Roche werden je nach Division sehr unterschiedlich ausfallen. Die Pharmadivision dürfte einen deutlich niedrigeren Umsatz in Lokalwährung ausweisen. Behandlungen namentlich in dem für Roche besonders wichtigen Krebsbereich werden wegen Covid-19 teilweise hinausgeschoben.

Zudem ist damit zu rechnen, dass die Umsatzerosion für die drei grossen Onkologiemedikamente Avastin, Rituxan und Herceptin wegen zunehmender Konkurrenz durch Biosimilars rasch weitergeht. Sie dürfte durch den Erfolg neuerer Medikamente nicht aufgewogen werden.

Diagnostik blüht auf

Einen Boom erlebt dagegen die Diagnostik. An einem Investorentag im März schätzte die Divisionsleitung die Aussichten für 2021 sehr zuversichtlich ein. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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