Unternehmen / Gesundheit

Roche sucht noch den neuen Wachstumspfad

Analyse | Für dieses Jahr kann der Pharmakonzern einen stagnierenden Umsatz nicht ausschliessen. Nur gut, dass die US-Steuerreform das Ergebnis 2018 kräftig beflügeln dürfte.

Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche stimmt die Anleger auf ein schwächeres Geschäftswachstum in diesem Jahr ein. Grund dafür ist der Markteintritt biomedizinischer Nachahmermedikamente (Biosimilars), der derzeit vor allem in Europa an Fahrt gewinnt. 2017 machte die Gesellschaft diesen Effekt noch mit neuen Medikamenten mehr als wett – der Umsatz stieg im Pharmageschäft nach einem überraschend starken vierten Quartal am Ende 5%.

Im Ausblick für 2018 erwartet das Management allerdings nur noch einen Umsatzanstieg zwischen 0 und einem niedrigen einstelligen Prozentwert, in dieser Grössenordnung soll auch der Kernbetriebsgewinn je Genussschein wachsen (ohne Effekte der US-Steuerreform). Bei der vorgeschlagenen Dividendenerhöhung von 8.20 auf 8.30 Fr. blieb die Konzernspitze rund 3% unter den Erwartungen der Analysten. Die Genussscheine reagierten daraufhin mit Abschlägen.

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