Unternehmen / Gesundheit

Roche meldet Erfolg mit Hemlibra

Der Basler Pharmakonzern erhält von der US-Gesundheitsbehörde den Status Therapiedurchbruch für das Hämophilie-Mittel Hemlibra.

(AWP/CC) Roche (ROG 239.5 0.57%) hat von der US-Gesundheitsbehörde FDS für sein Hämophilie-Mittel Hemlibra den Status Therapiedurchbruch (Breakthrough Therapy Designation) erhalten. Die Entscheidung basiere auf den Daten aus der HAVEN-3-Studie, in der eine prophylaktische Behandlung mit Hemlibra die Zahl der Blutungen deutlich reduziert hatte, heisst es in einer Medienmitteilung von Roche am Dienstag.

Konkret geht es um die Behandlung von Patienten mit Hämophilie A ohne Faktor VIII-Inhibitoren. Zum Hintergrund: Leiden Patienten an der Bluterkrankheit Hämophilie A, ist die Aktivität vom Blutgerinnungsfaktor VIII herabgesetzt.

Der Status Therapiedurchbruch wird erteilt, um die Entwicklung und die mögliche Zulassung eines Mittels zu beschleunigen, das einen deutlichen Behandlungsfortschritt verspricht, heisst es in der Mitteilung weiter. Hemlibra ist bereits seit November 2017 in den USA als Routine-Prophylaxe für Hämophilie A-Patienten mit Faktor-VIII-Hemmern zugelassen.

ZKB-Analyst Michael Nawrath wertete die Nachricht als «leicht positiv» für den Pharmakonzern. Sie falle angesichts der Ereignisse des Vortages aber «kaum ins Gewicht». Am Montag waren Roche-Papiere vorübergehend unter Abgabedruck geraten, nachdem der US-Mitbewerber Merck die mit Spannung erwarteten Daten zu seinem Lungenkrebs-Medikament Keytruda vorgelegt hatte.

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