Unternehmen / Schweiz

Roche, Nestlé und Novartis sind keine Stütze

Die Schweizer Börse hat 10% seit dem Höchst vor einem Monat eingebüsst. Speziell dabei: Die drei Schwergewichte haben überdurchschnittlich viel verloren.

Die Verschnaufpause an den Börsen Mitte Woche war nur von kurzer Dauer. Donnerstag und Freitag gingen die Kurse erneut südwärts. Seit dem Höchst vor genau einem Monat haben die Indizes mittlerweile mit einem Verlust von knapp 10% doch substanziell nachgegeben. Dramatisch ist er aber nicht: Gegenwärtig notieren der breit gefasste Swiss Performance Index (SPI) und das Blue-Chip-Barometer Swiss Market Index (SMI) ungefähr auf dem Niveau von Ende August 2017.

Im SMI hat es Lonza und ABB am heftigsten getroffen. Im Fall des Pharmazulieferers Lonza ist das nachvollziehbar – die Aktien hatten bis Ende Januar binnen Jahresfrist 70% gewonnen. Es lag nahe, Gewinne mitzunehmen. ABB korrigierten auch wegen des Abschlusses 2017: erneut kein Wachstum und Sonderkosten. Der zuversichtliche Ausblick fiel nicht auf fruchtbaren Boden. Auch die Korrektur in Gipfelstürmer Sika kann nicht erstaunen.

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