Unternehmen / Gesundheit

Roche und Zur Rose spannen zusammen

Der Pharmariese und die Online-Apotheke wollen im Bereich Diabetes zusammenarbeiten. Das Angebot der beiden Unternehmen soll 2022 starten.

(AWP) Roche (ROG 368.25 +0.19%) und die Versandapotheke Zur Rose (ROSE 332.00 +3.43%) werden künftig im Bereich Diabetes zusammenarbeiten. Davon sollen Menschen mit dieser Krankheit im täglichen Therapiemanagement profitieren, wie die beiden Gesellschaften am Donnerstag mitteilten. Die Zur-Rose-Aktie legt in der Folge deutlich zu.

Lanciert werden soll das Angebot 2022 in Deutschland, später soll es auf weitere europäische Länder ausgedehnt werden. Finanzielle Angaben wurden keine gemacht.

Im Rahmen der Zusammenarbeit verbinden die beiden Unternehmen laut den Angaben ihre Produkte und Dienstleistungen. Patienten insbesondere mit Diabetes Typ 2 würden dann von einem umfassenden Angebot profitieren, das einen bequemen Zugang zu Selbstmanagement-Lösungen, telemedizinischen Services, Rezepten und Nachbestellungen, Verbrauchsmaterialien und Systemen für das Diabetes-Management, Datenvisualisierung und Entscheidungshilfen umfasse.

Roche schon heute führend

Der Pharmakonzern Roche zählt den Angaben zufolge schon heute zu den weltweit führenden Unternehmen für integriertes personalisiertes Diabetes-Management. Dabei verbindet der Pharmakonzern die eigenen Systeme und digitalen Lösungen, wie die Diabetes-Management-App mySugr, mit Systemen und Dienstleistungen von Drittanbietern in einem offenen Ökosystem.

In Europa leben laut der Mitteilung 60 Mio. Menschen mit Diabetes. Dies entspreche rund 9% der über 20-jährigen Bevölkerung

Für die Versandapotheke wird die Nachricht als sehr positiv eingestuft, wie der Kurssprung um 7,4% zeigt. Die Bons von Roche wiederum geben moderat um 0,1% nach. Der Gesamtmarkt (SPI (SXGE 15'996.61 +1.36%)) präsentiert sich ebenfalls leicht freundlich mit +0,1%.

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