Unternehmen / Gesundheit

Roche-VRP: «Ein anderer Käufer hätte Probleme machen können»

Roche kauft von Novartis ein 33%-Paket ihrer eigenen Inhaberaktien. Die Transaktion werde Roche mehr strategische Flexibilität geben, erklärt Christoph Franz im Interview.

Am Donnerstag haben Novartis und Roche ihre Entflechtung bekannt gegeben. Novartis verkauft ihr Paket an Roche-Inhaberaktien für 19 Mrd. Fr. an Roche selbst. Diese hat angekündigt, die Titel zu vernichten. Sie machen 33% der Inhaberaktien und 6,2% des gesamten Kapitals aus, das auch nicht stimmberechtigte Genussscheine zum gleichen Nennwert umfasst. Trotz der Grosstransaktion strebt Roche weiterhin eine Erhöhung der Dividende an. Roche-Verwaltungsratspräsident Christoph Franz nimmt Stellung.

Herr Franz, haben Sie lange darauf gewartet, das Aktienpaket von Novartis zu kaufen?
Novartis hat uns im September zum ersten Mal deswegen kontaktiert. Natürlich wurde die Beteiligung seit dem Kauf 2001 und 2003 immer mal wieder in bilateralen Gesprächen thematisiert, etwa zwischen mir und Jörg Reinhardt, dem Verwaltungsratspräsidenten von Novartis. Es ist auch klar, dass jeder Aktienbesitzer überlegen muss, ob die Werte längerfristig im Beteiligunsportfolio verbleiben sollen – und in diesem Fall vor allem: Haben sie noch eine strategische Komponente? Das war die Gretchenfrage.

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