Unternehmen / Gesundheit

Roche leidet und jubelt zugleich

Analyse | Pandemie und Biosimilars bremsen Pharma. Die Diagnostik steigert den Umsatz um die Hälfte.

Die Roche-Titel notieren kaum höher als zu Jahresbeginn, aber etwa 8% niedriger als vor zwölf Monaten. Der Bericht des Konzerns zum ersten Quartal verdeutlicht, wieso. Das gewichtigere Pharmageschäft, üblicherweise stärker wachsend als die Diagnostik, verläuft schleppend. Der Umsatz ging mit zweistelligen Prozentraten zurück, in den USA gar ein Fünftel.

Die Diagnostik hingegen steigerte die Einnahmen 50%, klar mehr als erwartet. Insgesamt übertraf der Konzernumsatz die Marktprognose um einen Prozentpunkt, doch schrumpfte er leicht als Folge der Währungsumrechnung.

Die Pharmadivision stand von drei Seiten unter Druck. Der Vergleich mit dem Wachstum im Vorjahresquartal von 7% war anspruchsvoll. Zudem ist als Folge der Pandemie immer noch ein Rückgang der Arztbesuche und von in Krankenhäusern verabreichten Medikamenten zu beobachten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Rolf Gugerli 21.04.2021 - 10:08

USD plus 3.75% ytd, Euro plus 2%, £ plus 5.9% …und trotzdem ein Umsatzrückgang +1% auf -3%… FX-management?