Unternehmen / Gesundheit

Roche will Umsatzlücke durch Biosimilars «weit mehr als ausgleichen»

Der Pharmakonzern unterstreicht an einer Investorenveranstaltung die zentrale Rolle neuer Medikamente.

(Reuters) Der Pharmakonzern Roche ist weiterhin zuversichtlich, Einbussen bei seinen Umsatzrennern wegen günstigerer Nachahmermedikamente durch neue Arzneien mehr als ausgleichen zu können. Die drei Krebsmittel Avastin, Herceptin und MabThera dürften nach dem Auslaufen des Patentschutzes in den fünf Jahren bis 2023 in Summe 9,6 Mrd. Fr. Umsatz an sogenannte Biosimilars verlieren, erklärte der Chef der Roche (ROG 288.2 -0.38%)-Pharmasparte, William Anderson, am Montag bei einer Investorenveranstaltung in London.

Neue Medikamente würden den Ausfall allerdings «weit mehr als ausgleichen». Der Manager verwies auf eine Konsensschätzung von Analysten, wonach die jüngst auf den Markt gebrachten und noch in der Entwicklung steckenden Medikamente im selben Zeitraum auf insgesamt 16,3 Mrd. Fr. Verkaufserlöse kommen sollten.

Roche dürfte im kommenden Jahr 14 sogenannte Blockbuster – Arzneien mit einem Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar oder mehr – auf dem Markt haben, sagte Anderson.

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