Unternehmen / Gesundheit

Roche erneuert Pharmapalette rasant

Analyse | Trotz heftiger Biosimilar-Konkurrenz kann der Pharmaumsatz annähernd gehalten werden. Diagnostik erhält von Covid-19 Schub. Die Titel bleiben erste Wahl.

Roche kämpft im laufenden Jahr mit heftigem Gegenwind, kann sich aber gut behaupten. Der Umsatz ist in den ersten neun Monaten währungsbereinigt 1% auf 44 Mrd. Fr. gestiegen. In Franken hat sich ein Rückgang um 5% ergeben, im dritten Quartal vor allem wegen des schwächeren Dollars. Damit zeigt Roche weiterhin hohe Konstanz. Schon per Mitte Jahr hatte sie ein bereinigtes Umsatzplus von 1% rapportiert.

Die Pharmadivision weist ein bereinigtes Umsatzminus von 1% aus, in Franken resultieren –6% auf 34,3 Mrd. Fr. Hier macht sich zunehmend der Patentausfall auf den grossen Umsatzträgern der letzten Dekade, Avastin, Rituxan und Herceptin, bemerkbar, weil nun auch in den USA Konkurrenz durch Biosimilars aufkommt. Bis Ende September gingen dadurch knapp 3,5 Mrd. Fr. Umsatz verloren. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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