Unternehmen / Gesundheit

Roches Jungbrunnen sprudelt munter

Das Medikamentenportfolio wird sich in den kommenden Jahren erheblich verändern. Die Gewissheit, dass die Patentklippe umschifft wird, nimmt zu.

Die Roche-Valoren sind Mitte September in Schwung gekommen. Ein Zufall ist das nicht: Die jüngste Hausse hat nach dem diesjährigen Pharma-Investorentag eingesetzt, an dem Divisionschef Bill Anderson in London ein günstiges Bild vom Umbau des Medikamentenportfolios zeichnete – ein Bild, das durch den Quartalsbericht diese Woche untermauert wurde.

Roche steckt seit etwa zwei Jahren in einem aussergewöhnlichen Verjüngungsprozess. Er ist notwendig, denn die drei gewichtigen Krebsmedikamente Avastin, Herceptin und MabThera/Rituxan sind in die Jahre gekommen und haben den Patentschutz verloren. Seit etlichen Jahren spülen «The Big Three» die Hälfte des Pharmaumsatzes in die Roche-Kasse, aktuell sind es immer noch 42%. Zudem ist davon auszugehen, dass sie eine überdurchschnittliche Marge einbringen.

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