Unternehmen / Rohstoffe

Rohmaterialpreise fordern die Industrie

Zahlreiche Unternehmen klagen über höhere Preise für wichtige Inputgüter. Weitergeben hilft nur bedingt – Margendruck bleibt trotzdem.

Steigende Kosten für Rohmaterialien sind derzeit Thema Nummer eins bei Schweizer Industrie- und Chemieunternehmen. Zwei  Beispiele zeigen das: Kupfer verteuerte sich 2017 gut ein Viertel, Aluminium fast ebenso stark (vgl. Kasten rechts). Diese Entwicklung drückt auf die Betriebsmarge und beeinträchtigt die Profitabilität. Machtlos sind die Unternehmen allerdings nicht: Sie können ­versuchen, die steigenden Kosten an die Kunden weiterzugeben und bei ihren ­Lieferanten bessere Konditionen auszuhandeln. Und sie können ihre Effizienz weiter steigern.

Klagen über steigende Rohmaterialpreise häuften sich in den vergangenen Wochen an den Bilanzmedienkonferenzen zu den Jahresergebnissen 2017. Magdalena Martullo, Delegierte des Verwaltungsrats von Ems-Chemie, sagte etwa: «Rohstoffe waren unsere Hauptheraus­forderung, wir mussten unsere Preise mehrmals erhöhen.»  Weil die Verteuerung der Rohstoffe anhalte, seien weitere Preiserhöhungen unumgänglich.

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