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Es gibt nicht das Erdöl. Je nach Region variiert seine chemische Zusammensetzung stark. Die zugrundeliegenden Kohlewasserstoffverbindungen sind unterschiedlich lang und komplex, wodurch das Öl spezifische physikalische Eigenschaften erhält. Diese werden anhand von zwei grundlegenden Merkmalen bestimmt.

Leichtes versus schweres Öl
Leichte Rohöle bestehen aus weniger komplexen Kohlewasserstoffmolekülen. Das heisst, die COx-Verbindungen sind weniger lang und lassen sich dadurch einfacher zu Produkten verarbeiten. Zur Bestimmung der Schwere hat sich der API-Grad des American Petroleum Institute durchgesetzt. Dieser misst die Dichte des Öls relativ zu Wasser bei 16 Grad Celsius.

Süsses versus saures Öl
Als sauer werden schwefelhaltige Rohöle bezeichnet. Dabei hängt an den einzelnen Kohlewasserstoffmolekülen noch ein Schwefelatom. Da Schwefel die Umwelt belastet, müssen seit einiger Zeit die sauren Öle vor ihrer Verwendung entschwefelt werden. Das ist bei süssen Ölen nicht nötig, da sie wenig oder keinen Schwefel enthalten.