Märkte / Derivate

Rohstoffmärkte zittern

Ukrainekrieg | Die Ukrainekrise erschüttert den Rohstoffhandel. Betroffen sind Energie, Getreide und Metalle.

Bei geopolitischen Spannungen flüchten Anleger in sichere Häfen. So ist der Goldpreis am Donnerstag zeitweise auf mehr als 1970 $ pro Feinunze geklettert und somit immer näher ans Allzeithoch vom Sommer 2020. Ein Fass Brent-Öl kostete temporär wieder mehr als 100 $, eine Marke, die zuletzt 2014 geknackt wurde.

Das war zu erwarten, ist Gold in unsicheren Zeiten doch immer gefragt, und auch der Ölpreis profitiert regelmässig von globalen Konflikten. Doch die Krise in der Ukraine schlägt am gesamten Rohstoffmarkt hohe Wellen: Russland – und in geringerem Ausmass auch die Ukraine – ist ein zentrales Anbau-, Abbau- und Produktionsland im global vernetzten Rohstoffhandel. Entsprechend hoch ist das Risiko, dass Russland seine Marktmacht in den Bereichen Energie, Getreide und Metalle im weiteren Kriegsverlauf als Druckmittel einsetzt. Ein Überblick der zentralen Knackpunkte.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?