Märkte / Rohstoffe

Rohstoffpreise schwächeln

Den Notierungen für Metalle, Energie und Agrargüter geht die Puste aus. Dabei hatte das Jahr am Rohstoffmarkt gut angefangen. FuW analysiert die Treiber und blickt voraus.

Der Schwung am Rohstoffmarkt hat zuletzt deutlich nachgelassen. Vergangene Woche fand gar ein regelrechter Ausverkauf statt: Gold verbilligte sich 3% auf unter 1230 $ je Feinunze, eine Unze Silber kostete mit 16.50 $ rund 7% weniger als zu Wochenbeginn. Kaum besser erging es Blei, Kupfer und Nickel mit Abschlägen um 3%. Auch die Rohölpreise setzten ihre Talfahrt fort.

Die jüngste Schwäche hat unterschiedliche Treiber. Die hohe Wahrscheinlichkeit eines Sieges von Emmanuel Macron bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich hat für eine Entspannung an den Aktienmärkten gesorgt. In der Folge sind sichere Anlagen wie Edelmetalle weniger gesucht. Sorge bereitet dagegen Chinas schwächelnde Industrieleistung. Das wirkt sich negativ auf die Metallnachfrage aus.

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