Unternehmen / Schweiz

Romande Energie überzeugt nur auf den ersten Blick

Analyse | Der Westschweizer Energieversorger verbessert sich auf allen Stufen der Erfolgsrechnung. Doch im Kerngeschäft harzt es.

Romande Energie hat ein durchzogenes Jahr hinter sich. Auf den ersten Blick sieht das Zahlenset zwar rosig aus; auf allen Stufen der Erfolgsrechnung resultierte ein Plus (vgl. Tabelle). Beim Umsatz wurde der Vergleichswert des Vorjahres allerdings deutlich nach unten korrigiert aufgrund der angepassten Verrechnung von Steuern. Zudem fliesst in den Umsatz 2020 der Erlös aus dem Verkauf eines Grundstücks ein. Der Einmaleffekt beläuft sich auf immerhin 18 Mio. Fr.

Die deutliche Steigerung des Gewinns hängt auch mit der Beteiligung an der EOS Holding zusammen, die ihrerseits an Alpiq beteiligt ist. Letztere schrieb 2020 einen Reingewinn von 110 Mio. Fr., nach einem Verlust von 268 Mio. Fr. im Vorjahr. Bei Romande Energie macht das unter dem Strich eine Verbesserung um 20 Mio. Fr. aus, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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