Unternehmen / Finanz

Der Leonteq-Chef, der es niemals sein wollte

Analyse | Mitgründer Lukas Ruflin war bisher Strippenzieher im Hintergrund. Jetzt soll er als Sicherheitslösung den CEO-Posten übernehmen.

Chef von Leonteq zu werden, «stand nie auf meiner Agenda», sind Lukas Ruflins erste Worte als designierter CEO des Derivatspezialisten. Das ist kein Ausdruck seiner unzweifelhaften Bescheidenheit, auch wenn Ruflin einst zu «Finanz und Wirtschaft» sagte: «Bescheidenheit schafft weniger Angriffsfläche» – damals war er noch Vize-CEO der Vermögensverwalterin EFG.

Der 43-Jährige wollte dem Vernehmen nach tatsächlich nie an die Spitze der von ihm mitgegründeten Leonteq rücken. Er fühlte sich wohl in der Position des Vize-Verwaltungsratspräsidenten, in der er seit 2015 die Fäden aus dem Hintergrund zog – unbeschadet von all den Turbulenzen, durch die das Unternehmen ging.

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