Märkte / Rohstoffe

Run auf Baumwolle

Die starke Nachfrage aus China hat die Baumwollpreise nach oben getrieben. Das dürften bald auch die Konsumenten zu spüren bekommen.

Diesen Winter müssen sich die europäischen Haushalte wohl nicht nur mit höheren Energiepreisen herumschlagen. Auch die Kosten für Textilien dürften steigen und die Budgets zusätzlich belasten.

Grund ist der Höhenflug der Baumwollnotierungen: Nach einer fast stetigen Zunahme seit April 2020 hat der Aufwärtstrend in den vergangenen Tagen nochmals an Schwung gewonnen und die Preise auf ein neues Zehnjahreshoch gewuchtet. Es ist davon auszugehen, dass die Mehrkosten über die kommenden Monate wohl auch auf die Konsumenten überwälzt werden.

Starke Nachfrage aus China

Ein wichtiger Preistreiber liegt in der hohen Nachfrage aus China. Zwar produziert das Reich der Mitte allein in der nordwestlichen Provinz Xinjiang rund ein Fünftel des gesamten Weltvolumens. Doch ist das Land verstärkt dazu übergegangen, grosse Baumwollquantitäten aus dem Ausland einzuführen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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