Unternehmen / Finanz

Russischer Investor Vekselberg kämpft um PostFinance-Konto

Der in der Schweiz wohnhafte Investor reichte Klage gegen PostFinance ein. Nun wurde vor Gericht verhandelt, zu einem Entscheid kam es jedoch noch nicht.

(AWP) Das Berner Handelsgericht hat sich am Dienstag mit der Frage beschäftigt, ob Postfinance dem russischen Investor Viktor Vekselberg die Eröffnung eines Kontos verweigern darf. Ein Entscheid ist noch nicht gefallen.

Vekselberg reichte vergangenes Jahr eine Klage gegen das Schweizer Finanzinstitut ein. Dies nachdem ihm – das sagte am Dienstag in Bern ein Richter des Berner Gerichts – Postfinance zuerst ein Konto eröffnet hatte, dieses aber gleich wieder schloss.

Der Anwalt des in der Schweiz wohnhaften Investors sagte, Postfinance sei rechtlich verpflichtet, jeder Person mit Wohnsitz in der Schweiz ein Konto zur Verfügung zu stellen. Vekselberg brauche ein Konto, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und beispielsweise auch, um Steuern zu bezahlen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?