Märkte / Devisen

Russlands Devisenreserven stabilisieren den Rubel

Die Zentralbank hat seit Beginn des Krieges 40 Mrd. $ genutzt, um die Währung zu verteidigen. Dies dürfte ihr künftig weniger gelingen.

Die vom Westen Ende Februar gegen Russland verhängten Finanzsanktionen entpuppen sich als nicht so wirksam wie gedacht. Zwar hatten die EU und die USA neben dem Ausschluss vieler russischer Unternehmen aus dem Swift-System für Überweisungsnachrichten auch die Deviseneinlagen der Zentralbank im Ausland eingefroren. Doch stellt sich nun heraus, dass Russlands Währungshüter trotzdem einen Teil ihrer Fremddevisen gegen Rubel verkaufen konnten.

Dies dürfte dazu beigetragen haben, dass die russische Valuta sich nach anfänglichen Verlusten wieder auf dem Niveau von vor dem Krieg eingependelt hat.

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Leser-Kommentare

Roland Heinzer 06.04.2022 - 19:20
Russland hat auch Goldreserven und verkauft neu das Gramm für 5000 Rubel, auch damit stabilisiert Russland den Kurs ihrer Währung! Dazu verlangt Rusland für die Öl und Gaslieferungen neu Rubel. Vielleicht verlangt es bald Gold?? Auf alle Fälle ist es Russland gelungen den Rubelkurs zu stützen. Einen Wirtschaftskrieg mit Russland (und China) anzuzetteln scheint mir eine riskante Strategie zu sein,… Weiterlesen »