Unternehmen / Industrie

Saint-Gobain zieht bei Sika Schlussstrich

Analyse | Das französische Unternehmen SGO hat sein Sika-Aktienpaket von gut 10% verkauft. Abnehmer waren primär bestehende Aktionäre.

Sika hat keinen Grossaktionär mehr. Eine lange Affäre ist damit im positiven Sinne definitiv zu Ende: Vor gut zwei Jahren hatte die französische Saint-Gobain (SGO) das Aktienpaket der Familie Burkard übernommen. SGO hatte das ursprüngliche Ziel, Sika zu kontrollieren, nach einem langwierigen Machtkampf nicht erreicht und wurde zum reinen Finanzinvestor. Sika blieb souverän. Nun hat SGO das Aktienpaket von 10,75% wenige Tage nach dem Ende der zweijährigen Haltefrist – sie ist am 11. Mai ausgelaufen – veräussert.

SGO hat das Paket in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren platziert. Es wurde in erste Linie bestehenden Aktionären von Sika angeboten. Das Interesse daran war offenbar gross. Als globaler Koordinator der Platzierung wirkte Citigroup.

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