Unternehmen / Schweiz

Salt erzielt weniger Umsatz

Der Mobilfunkanbieter hat im letzten Jahr leicht weniger verdient. Unter anderem ist der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunden geschrumpft.

(AWP) Salt hat im vergangenen Jahr etwas weniger umgesetzt und operativ verdient. Der Umsatz sank um 2,1% auf 1,03 Mrd. Fr. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) fiel um 0,8% auf 468,3 Mio. Fr.

Grund dafür ist zum einen die deutliche Senkung der Durchleitungsgebühren im Handynetz, die im Fachjargon Mobilfunkterminierungsgebühren genannt werden. Zum anderen sei der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde geschrumpft, schrieb Salt im Geschäftsbericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Beim Betriebsgewinn spielten noch Pensionsverpflichtungen eine Rolle, die im Vorjahr das Ergebnis nach oben getrieben hatten. Ohne diese wäre der Ebitda um 1,6% gestiegen, erklärte Salt in einem Communiqué.

Unter dem Strich verdoppelte sich der Reingewinn beinahe auf 72,2 Mio. Fr. Dies ist massiv gesunkenen Abschreibungen und Amortisationen sowie viel tieferen Finanzkosten zu verdanken. Allerdings war im Vorjahr der Gewinn um fast zwei Drittel abgestürzt.

Bei der Geschäftsgrundlage konnte sich Salt stabilisieren. Zwar nahm die Zahl der Prepaidkunden nach dem vorübergehenden Anstieg im Vorjahr wieder ab. Ihre Zahl schrumpfte um gut 5% auf 647’000. Dagegen legte Salt bei den lukrativen Abokunden weiter um 1% auf 1,236 Mio. zu. Zudem hat die Wechselrate von Abokunden markant abgenommen.

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