Unternehmen / Schweiz

Salt legt Sunrise-Liberty Steine in den Weg

Analyse | Eine mögliche Schadenersatzklage wird die Sunrise-Übernahme nicht verhindern, stellt aber das Zustandekommen des Deals in ein ungutes Licht.

Die Akquisition von Sunrise durch Liberty Global ist eigentlich auf gutem Weg. Als am 12. August bekannt wurde, dass der US-Kabelriese Liberty 110 Fr. pro Sunrise-Aktie bieten will, was einem Aufpreis von fast einem Drittel zum damaligen Kurs entsprach, schoss der Aktienkurs nahe an den Angebotspreis hoch. Aktuell notieren Sunrise mit 108 Fr. unwesentlich tiefer – der Markt geht grundsätzlich davon aus, dass die 6,8 Mrd. Fr. schwere Transaktion zustande kommt. Doch nun versucht sich ein übergangener Akteur, Salt, als möglicher Spielverderber. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?