Unternehmen / Technologie

Salt unterliegt gegen Sunrise vor Gericht

Das Zürcher Handelsgericht hat keinen Bruch des Exklusivvertrags über die Glasfaseranschlüsse gefunden.

(AWP) Nach dem Rückschlag folgt die Niederlage von Salt vor dem Zürcher Handelsgericht im Streit gegen Sunrise. Das Gericht habe in einer mündlichen Anhörung am Montag keinen Bruch des Exklusivvertrags mit Salt durch Sunrise gefunden, teilte Sunrise am Donnerstag in einem Communiqué mit.

Die Entscheidung des Handelsgerichts könne beim Bundesgericht angefochten werden. Vergangene Woche hatte das Handelsgericht bereits das Gesuch von Salt um eine einstweilige Verfügung abgelehnt.

Die Verfügung hätte Sunrise-Grossaktionär Freenet sowie den Verwaltungsräten und den Konzernleitungsmitgliedern von Sunrise verbieten sollen, ihre Aktien der Kabelnetzbetreiberin UPC zu verkaufen, die Sunrise übernehmen will. Salt hatte Klage eingereicht, weil Sunrise mit der Annahme des 6,8 Mrd. Fr. schweren Übernahmeangebots von UPC die Exklusivvereinbarung zum gemeinsamen Ausbau der Glasfaseranschlüsse verletzt haben soll. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?