Unternehmen / Schweiz

Salt will beim Schweizer M&A-Poker nicht mitspielen

Die Führung von Salt erklärt im Interview mit FuW, ein Deal würde ihre Investitionen in den Mobilfunkanbieter «verwässern».

Die Nummer drei im Mobilfunk, Salt, und der Schweizer Kabelnetzanbieter UPC sitzen in Renens bei Lausanne im selben Gebäude. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber schon fast auf. Ein Vertrag, durch den UPC ein Mobilfunkangebot auf Basis des Salt-Netzes machen kann, endet 2018. Und ein Schulterschluss der beiden Unternehmen gegen Swisscom ist nach Aussagen von Salt-Verwaltungsrat Olivier Rosenfeld nicht in Sicht.

«Wir haben Salt seit dem Kauf durch NJJ im Frühjahr 2015 komplett transformiert. Wir haben viel investiert, Network und IT wieder ins Haus geholt und das Unternehmen agiler und profitabler gemacht. Eine M&A-Transaktion in der Schweiz würde unsere Investition verwässern. Deshalb ist ein Konsolidierungsschritt unter Beteiligung von Salt nicht wahrscheinlich», sagt Rosenfeld im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft».

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