Unternehmen / Gesundheit

Hochriskante, aber vielversprechende Santhera

Analyse | Nach einer substanziellen Erhöhung des Aktienkapitals ist der Kurs des Biotech-Unternehmens im Keller.

Die auf seltene Krankheiten spezialisierte Santhera sieht sich auf Kurs, sowohl was die Entwicklung neuer Medikamente anbelangt, als auch beim Verkauf des bisher einzigen Medikaments Raxone. Es ist zurzeit nur für die Indikation Leber hereditäre Optikusneuropathie (LHON), eine vererbliche Augenkrankheit, zugelassen.

Das Biotech-Unternehmen aus Pratteln will im Gesamtjahr 30 bis 32 Mio. Fr. umsetzen. Das Unternehmen bestätigt damit die Prognose, die es im September 2 Mio. Franken angehoben hatte. Den Einnahmen stehen wachsende Ausgaben für Forschung (+49%) und auch für die wachsenden Betriebsstrukturen (+20%) gegenüber. Es resultiert ein für Biotech-Start-ups typischer Verlust. Das Nettoergebnis per Ende September betrug –39,9 Mio. Fr.

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