Unternehmen / Gesundheit

Santhera-CEO: «Wir sind kämpferisch!»

Nach dem Raxone-Rückschlag geht es Thomas Meier «nicht gut». Santhera will Einspruch gegen die negative Bewertung der Europäischen Arzneimittelbehörde einlegen.

(AWP) Vergangene Woche Freitag hat das Pharmaunternehmen Santhera so etwas wie seinen ganz eigenen «Black Friday» erlebt. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hatte eine negative Beurteilung für den Typ-II-Erweiterungsantrag für Raxone zur Behandlung von Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) abgegeben. Die Folge: Santhera-Aktien haben knapp die Hälfte an Wert verloren.

Auf die Frage, wie es ihm gehe, gibt der Santhera-CEO Thomas Meier gegenüber AWP zwar ohne zu zögern ein «nicht gut» zu. Es folgt aber gleich darauf: «Aber wir geben nicht auf und sind kämpferisch!». Damit spielt Meier auf den Widerspruch an, den Santhera gegen diese Empfehlung einreichen wird. Das Unternehmen hat jetzt 15 Tage Zeit um den Einspruch vorzubringen und weitere 45 Tage um die detaillierte Begründung zu liefern, wie der Manager erklärt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?