Unternehmen / Gesundheit

Santhera geht das Geld aus

Analyse | Das Biotechunternehmen stellt die Studie des Hoffnungsträgers Puldysa ein. Die Aktien brechen ein.

Grosse Enttäuschung für Santhera und ihre Aktionäre: Die Phase-III-Studie mit dem Wirkstoff Puldysa zur Behandlung von Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) wird gestoppt, der europäische Zulassungsantrag zurückgezogen. CEO Dario Eklund sagte vor Analysten und Journalisten, dass eine Analyse gezeigt habe, dass die Ziele der Studie kaum erreicht würden. Die Aktien fielen am Dienstag im frühen Handel mehr als 40%, konnten den Verlust im Tagesverlauf aber etwas eindämmen.

Damit beendet Santhera das Entwicklungsprogramm für den Hoffnungsträger. «Es ist nicht das Ergebnis, auf das wir gehofft haben.» Eklund war im August anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen sehr zuversichtlich für Puldysa. Auch FuW hielt noch vor zwei Wochen eine Zulassung durch die EU vor Ende Jahr für wahrscheinlich. Das Marktpotenzial wurde für die USA und die fünf grössten europäischen Länder auf 500 Mio. $ geschätzt.  Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?