Unternehmen / Gesundheit

Santhera will sich weiteres Kapital beschaffen

Das Biotech kündigt eine Kapitalmassnahme an. Das ordentliche und das genehmigte Kapital sollen markant erhöht werden.

(AWP) Das Biotechunternehmen Santhera (SANN 1.57 -12.97%) will sich erneut frisches Kapital beschaffen. Dies geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Einladung zur Generalversammlung vom 22. Juni hervor.

So schlägt der Verwaltungsrat laut Mitteilung verschiedene Kapitalerhöhungen vor, um sich für die weitere Geschäftstätigkeit ausreichend Flexibilität zu verschaffen. Konkret geht es dabei vor allem um den Produktkandidaten Vamorolone, der im Falle positiver Daten weiter entwickelt werden und gegebenenfalls später in den USA auf den Markt gebracht werden soll.

Der VR beantragt demnach eine ordentliche Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von gut 11,2 Mio. Namenaktien mit einem Nennwert von je 1 Fr. Zudem soll das genehmigte Kapital um gut 10,2 Mio. Fr. erhöht werden. Gleichzeitig werde die Verlängerung desselben bis zum 21. Juni 2023 beantragt.

Das bedingte Kapital für Finanzierungen soll um 649’285 Franken erhöht werden, während das bedingte Kapital für Mitarbeiterbeteiligungen um 3 Mio. auf gut 5,5 Mio. Fr. nach oben angepasst werden soll.

Diese Beträge berücksichtigten keine Ausgaben von Aktien, die aus genehmigtem oder bedingtem Kapital erfolgtem oder vor der GV noch erfolgen können.

Wie es in der Einladung weiter heisst, würde in einem zweiten Schritt sowohl das genehmigte Kapital als auch das bedingte Kapital für Finanzierungen nochmals je um gute 5,6 Mio. Fr. erhöht werden, vorausgesetzt die ordentliche Kapitalerhöhung kann innert drei Monaten seit dem GV-Datum vollständig durchgeführt werden.

Nachdem Santhera zuletzt Forschungsrückschläge erlitten hat, hat das Unternehmen seit Jahresbeginn bereits verschiedene Kapitalerhöhungen durchgeführt.