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Unternehmen / Gesundheit

Santhera-Manager greifen nach Kurseinbruch zu

Die schlechten Nachrichten um Raxone und den Kurssturz nutzen zwei Verwaltungsräte des Pharmaunternehmens, um sich mit Aktien einzudecken.

(AWP) Fallende Kurse können auch als Kaufgelegenheit betrachtet werden. So oder ähnlich müssen wohl zwei Mitglieder des fünfköpfigen Santhera-Verwaltungsrates am Freitag gedacht haben. Nach einem heftigen Kurssturz wurden der Schweizer Börse zwei grössere Transaktionen von Verwaltungsratsmitgliedern gemeldet.

Der Pharmakonzern hatte am Morgen einen Rückschlag bei der beantragten Marktzulassung seines Mittels Raxone melden müssen, die Papiere stürzten in der Folge zeitweise um mehr als die Hälfte ab. Diese Gelegenheit haben zwei Verwaltungsräte genutzt, wie den offiziellen Management-Transaktionen auf der Homepage der SIX Swiss Exchange zu entnehmen ist.

So habe einerseits ein exekutives Verwaltungsratsmitglied, das gleichzeitig Mitglied der Geschäftsleitung ist, 1’250 Namenaktien im Gesamtwert von 50’000 Fr. gekauft. Das sind also 40 Fr. je Aktie. Dabei kann es sich anhand der Beschreibung nur um CEO Thomas Meier handeln, der als einziger in beiden Gremien sitzt.

Einen noch besseren Schnitt gemacht hat ein ebenfalls namentlich nicht genanntes, nicht-exekutives Verwaltungsratsmitglied. Diese Person hat 1’000 Fr. Namenaktien für 32’000 Fr. erworben und somit nur 32 Fr. das Stück bezahlt.

Vor allem letztere Transaktion darf als gut gelungen bezeichnet werden, lag doch das Tagestief zu Handelsbeginn mit 29.10 Fr. nur unwesentlich darunter und seither haben sich die Papiere auf aktuell 44,80 Fr. (-37%) erholt. Für CEO Meier hat sich die Investition aber bisher auch gelohnt.

Die komplette Historie zu Santhera finden Sie hier. »