Unternehmen / Gesundheit

Santhera vor zwei entscheidenden Jahren

Analyse | Die Entwicklung der Medikamente hat 2018 mehr Geld verschlungen. Dieses Jahr will das Pharmaunternehmen einen ähnlichen Betrag investieren.

Das auf seltene Krankheiten spezialisierte Biotech-Unternehmen Santhera hat 2018 einen etwas grösseren Fehlbetrag eingefahren. Das ist auf höhere Entwicklungskosten zurückzuführen. Sie sind von 26,6 Mio. Fr. im Vorjahr auf 38,2 Mio. Fr. geklettert.

Die Verkäufe des bisher einzigen Medikaments, Raxone, wuchsen um 38% auf 31,7 Mio. Fr. (Vorjahr 22,9 Mio. Fr). Unter dem Strich resultiert ein Verlust von 54 Mio. Fr., nach 51,5 Mio. Fr. im Jahr davor.

Im laufenden Jahr ist mit Entwicklungsausgaben in etwa auf dem Niveau von 2018 zu rechnen, wie die Santhera-Spitze am Montag in Zürich bei der Präsentation der Jahreszahlen erklärte. Die Verkäufe von Raxone, die im ersten Quartal 2019 bereits 9,2 Mio. Fr erreichten (+19% gegenüber Vorjahr), sollen auf 35 bis 37 Mio. Fr. steigen und auch nächstes Jahr zunehmen. Das Medikament ist im vergangenen Jahr selbsttragend geworden. 45 bis 50 Mitarbeiter sind dafür zuständig. Sie kümmern sich vor allem um den Verkauf. Per Ende Jahr wies Santhera 115 Vollzeitstellenäquivalente aus.

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