Unternehmen / Gesundheit

Santhera vollzieht weitere Kapitalerhöhung

Das Biotechunternehmen hat weitere Aktien herausgegeben und insgesamt einen Bruttoerlös von 20,2 Mio. Fr. erzielt.

(AWP) Das Biotechunternehmen Santhera (SANN 1.28 -2.14%) hat die verbleibenden knapp 2,7 Mio. Aktien aus der Privatplatzierung und 5,4 Millionen Vorratsaktien ausgegeben. Das Aktienkapital von Santhera beläuft sich damit aktuell auf gut 54,6 Mio. Fr.

Bereits am 24. September 2021 wurden knapp 2,7 Mio. Aktien aus dem genehmigten Kapital an Investoren ausgegeben, die Santhera-Aktien im Rahmen der am 20. September 2021 angekündigten Privatplatzierung gezeichnet hatten, teilte die Gesellschaft am Montag mit.

Zusammen mit den am 22. September 2021 ausgegebenen 9,9 Mio. Aktien wurden im Rahmen der Privatplatzierung insgesamt knapp 12,7 Mio. Aktien mit einem Bruttoerlös von 20,2 Mio. Fr. ausgegeben.

Zusätzlich wurden insgesamt gut 8,8 Mio. Optionsscheine (Warrants) an Investoren ausgegeben. Darüber hinaus habe man 5,4 Mio. Aktien aus dem bestehenden genehmigten Kapital als eigene Aktien ausgegeben. Diese beabsichtigt das Unternehmen laut Mitteilung für die Zwecke aktiengebundener Finanzierungen zu verwenden. Die neuen Aktien werden per (heutigem) 27. September 2021 kotiert.

Forschungszuschuss von FDA

Weitere 1,2 Mio. $ fliessen Santhera und dem Partner ReveraGen über einen Zuschuss der US-Zulassungsbehörde FDA zu. Wie Santhera am Montag weiter mitteilte, erhalten die beiden Partner diese Mittel aus dem Förderprogramm «Clinical Studies of Orphan Products Addressing Unmet Needs of Rare Diseases (R01)».

Diese Fördermittel ergänzen die bestehenden Zuschüsse der National Institutes of Health, NIAMS und der Foundation to Eradicate Duchenne, um eine klinische Studie mit Vamorolone bei Erwachsenen und Kindern mit Becker-Muskeldystrophie, einer der Duchenne-Muskeldystrophie ähnlichen aber milderen Form von progressivem Muskelschwund, zu beginnen.

Vamorolone wurde von der US-amerikanischen ReveraGen BioPharma, Inc. entdeckt und wird in Zusammenarbeit mit Santhera entwickelt, die die weltweiten Rechte an dem Medikamentenkandidaten für alle Indikationen besitzt.