Unternehmen / Gesundheit

Santhera reagieren auf Studienerfolg mit Kurssprung

Analyse | Das Mittel Vamorolone ist in einer Studie erfolgreich. Das sollte dem klammen Biotech die Zukunft sichern.

Der Erfolg der Phase-IIb-Studie mit Vamorolone war für Santhera quasi überlebenswichtig. Der Wirkstoff hat bei Knaben, die an Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) leiden, den Zerfall der Muskulatur ähnlich verlangsamt wie das Kortikosteroid Prednison.

Es gilt gegenwärtig als Standardtherapie des Muskelschwunds. Er wird mit dem X-Chromosom vererbt, weshalb fast nur Knaben betroffen sind. Im Unterschied zu Prednison und ähnlichen Entzündungshemmern hat Vamorolone in der zulassungsrelevanten Studie jedoch signifikant weniger Nebenwirkungen verursacht.

Dazu gehören etwa eine aufgedunsene Erscheinung, Stimmungsschwankungen, Knochenschwund und Diabetes und nicht zuletzt Wachstumsstörungen. Bessere Medikamente sind deshalb hochwillkommen. Die am Dienstag kommunizierten Resultate untermauern das Potenzial Vamorolones zum neuen Therapiestandard.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?