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Saudi Aramcos Börsengang steht auf der Kippe

Der weltgrösste Börsengang könnte verschoben oder gar abgeblasen werden. Saudi Aramco erwägt einem Medienbericht zufolge eine Privatplatzierung.

(Reuters) Der saudi-arabische Ölgigant Aramco erwägt einem Medienbericht zufolge anstelle eines klassischen Börsengangs eine Privatplatzierung seiner Aktien. Die Wertpapiere könnten an die weltgrössten Staatsfonds und an institutionelle Investoren verkauft werden, berichtet die «Financial Times» am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Gespräche über einen Privatverkauf an ausländische Regierungen seien in den vergangenen Wochen intensiviert worden. Ein Saudi-Aramco-Sprecher sagte, dass sich das Unternehmen eine Reihe von Optionen wie einen Börsengang offenhalte.

Ein Börsengang von Aramco könnte der grösste aller Zeiten werden. Saudi-Arabien will nach früheren Angaben bis zu 5% der Anteile an die Börse bringen und damit schätzungsweise 100 Mrd. $ erlösen. Die Papiere sollten an der Börse in Riad sowie an einem internationalen Finanzplatz notiert werden. Als Favoriten galten zuletzt New York und London.

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