Unternehmen / Industrie

S+B nimmt nur eine erste Hürde

Mit der geplanten Kapitalerhöhung wird die schlimmste Not gelindert, doch Ruhe wird so schnell nicht einkehren.

Die ausserordentliche Generalversammlung von Schmolz + Bickenbach vom Montag in Emmen­brücke wird als eine der speziellen Sorte in die Geschichte von Schweizer Unternehmen eingehen. Verwaltungsratspräsident Jens Alder musste ihren Beginn zwei Mal um eine halbe Stunde verschieben, weil die Grossaktionäre sich immer noch nicht auf eine gemeinsame Linie zur überlebenswichtigen Kapitalerhöhung des Spezialstahlherstellers geeinigt hatten.

Alder eröffnete dann gegen 15 Uhr die Versammlung, als eine Einigung immerhin absehbar war. In den Hinterzimmern rangen die Anwälte aber weiter um die letzten Details. Dann unterbrach Alder die Versammlung für zehn Minuten. In dieser Zeit beschloss der Verwaltungsrat, Details der geplanten Kapitalerhöhung zu ändern und dies zur Annahme zu empfehlen. Bei einer Präsenz von rund 83% sagten die ­Aktionäre zu 79,3% Ja zur Transaktion.

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