Unternehmen / Industrie

Schmolz + Bickenbach kommt vorwärts

Analyse | Der Hersteller von Speziallangstahl entwickelt sich respektabel. Der Ausblick wird bekräftigt, die Wachstumsdynamik allerdings lässt leicht nach.

 

Schmolz + Bickenbach blickt auf ein ansprechendes drittes Quartal zurück. CEO Clemens Iller bezeichnete das Ergebnis als erfreulich und erwartet auch im Schlussviertel gute Geschäfte. Dennoch gab der Kurs nach der Publikation des Zwischenberichts Terrain preis. Ausser einem leicht unter den Erwartungen gebliebenen Ertrag haben Hinweise auf ein Nachlassen der Dynamik Bedenken unter Anlegern geweckt.

Die Zahlen sind nicht direkt mit denen der Vorjahresperiode vergleichbar, da der Einfluss des seit Anfang Februar konsolidierten Zukaufs von Ascometal in Frankreich nicht gesondert ausgewiesen wird. Die von höheren Absatzmengen und ­Verkaufspreisen getriebene Umsatzsteigerung um 28% ist daher ebenso schwierig einzuordnen, wie es die verschiedenen ­Ergebnisgrössen sind (vgl. Tabelle).
Der Margenrückgang – er fiel etwas ­höher aus als erwartet – wird allerdings mit der Konsolidierung von Ascometal ­erklärt. Auf vergleichbarer Basis liege die Marge über Vorjahr. Generell ist das dritte Quartal aber saisonbedingt jeweils schwach und meist verlustbringend.

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